Abdichtung von Zentrifugen zur HDPE-Herstellung

Problem und Herausforderung:

Bei der Fällungs-Polymerisation (Slurry-Prozess) reagiert Ethylen in Inertgasatmosphäre (Wasserstoff) und Lösemittel (Hexan) an Katalysatoren zu Polyethylen. Ethylen ist unter Prozeßbedingungen im Hexan löslich, Polyethylen unlöslich und fällt in Form einer feinen Suspension an. Die Abtrennung des Polymers vom Hexan erfolgt in Zentrifugen. Das separierte Hexan wird dem Polymerisationsprozeß erneut zugeführt. Die Zentrifuge für die 2-Phasen-Trennung (Polyethylen – Hexan) erfordert eine Aufgaberohrdichtung sowie zwei Gehäusedichtungen, je mit Leckage- und Spülanschluss, aufgrund der Entzündlichkeit des Hexans in ATEX-Ausführung.

Lösung von EagleBurgmann Espey:

Für die Aufgaberohrdichtung und die beiden Gehäusedichtungen konzipierte Espey kombinierte Espey® WD200HDT/500 mit 6 Dichtringen in ATEX-Ausführung mit Sperrgas- und Spülanschluss sowie Leckageabfuhr und den entsprechenden Anschlüssen zur Aufgabe von Ethylen und Hexan in die Zentrifuge, ausgelegt für eine Temperatur von 90 °C, einen Unterdruck von 0,6 bar und eine Drehzahl von 1400 min-1. Als Sperrgas wird Stickstoff verwendet. Aufgrund der geteilten Gehäuse sind die Dichtungen einfach zu montieren. Da die Welle der Zentrifuge keinen entsprechenden Verschleißschutz aufwies, konzipierte Espey zum Schutz der Welle zweiteilige Wellenhülsen mit entsprechender Beschichtung. Die Dichtungslösung ist langlebig, wartungsfrei und für den Trockenlauf ausgelegt.

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